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Gesichtspeeling: Wie man es anwendet, ohne die Haut zu schädigen

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Das Peeling ist einer der effektivsten Schritte in der Hautpflege – und einer der häufigsten, die falsch ausgeführt werden. Zu häufig, zu aggressiv oder mit Produkten, die nicht für den Hauttyp geeignet sind: Ein falsch angewendetes Peeling kann die Hautbarriere reizen, röten und schwächen, anstatt sie...

Das Peeling ist einer der effektivsten Schritte in der Hautpflege – und einer der häufigsten, die falsch ausgeführt werden. Zu häufig, zu aggressiv oder mit Produkten, die nicht für den Hauttyp geeignet sind: Ein falsch angewendetes Peeling kann die Hautbarriere reizen, röten und schwächen, anstatt sie zu verbessern. Und doch, richtig angewendet, ist es der Schritt, der die Hautstruktur am meisten verändert und ihre Leuchtkraft verbessert.

In diesem Leitfaden erklären wir, wie das Peeling funktioniert, welche Inhaltsstoffe wir je nach Hauttyp auswählen und wie wir diesen Schritt risikofrei in die Routine integrieren.

Das Problem: fahle Haut, vergrößerte Poren und unregelmäßige Textur

Die Haut erneuert sich auf natürliche Weise alle 28-40 Tage (ein Zyklus, der mit zunehmendem Alter länger wird). Abgestorbene Zellen, die sich auf der Oberfläche ansammeln, machen den Teint fahl, verstopfen die Poren und verringern die Fähigkeit der Haut, nachfolgend aufgetragene Produkte aufzunehmen. Das Ergebnis ist eine stumpf aussehende Haut mit unregelmäßiger Textur und sichtbaren Poren.

Warum dieses Problem auftritt

Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich der Zellumsatz allmählich. Mit 20 Jahren erneuern sich die Zellen alle 14-21 Tage; mit 40 Jahren verlängert sich der Zyklus auf 28-42 Tage; über 50 kann er 45-90 Tage erreichen. Das bedeutet, dass abgestorbene Zellen länger an der Oberfläche bleiben und eine mattierende Schicht bilden, die keine Feuchtigkeitscreme entfernen kann. Das Peeling ist die einzige Möglichkeit, diesen Prozess kontrolliert zu beschleunigen.

Inhaltsstoffe, die helfen können

Isländischer Vulkanstaub

Isländischer Vulkanstaub ist ein natürliches physikalisches Peeling mit sehr feinen und gleichmäßigen Körnern. Im Gegensatz zu Peelings mit Plastikkörnern oder unregelmäßigen Partikeln (wie gemahlenen Obstkernen) hat Vulkanstaub eine homogene Textur, die sanft und kontrolliert peelt, ohne Mikroverletzungen auf der Haut zu verursachen. Er absorbiert auch Unreinheiten und überschüssigen Talg und trägt so zur Reinigung der Poren bei.

Milchsäure

Milchsäure ist eine natürliche AHA (Alpha-Hydroxysäure) – traditionell aus der Fermentation von Milch gewonnen. Sie ist die mildeste AHA in dieser Kategorie, mit einem größeren Molekül als Glykolsäure, das langsamer eindringt und weniger Irritationen verursacht. Sie löst die Bindungen zwischen abgestorbenen Zellen auf der Oberfläche, fördert die Zellerneuerung und verbessert die Leuchtkraft und Textur der Haut.

Kojisäure

Kojisäure ist in Peelings mit aufhellender Wirkung enthalten und hemmt die Tyrosinase – das Enzym, das für die Melaninproduktion verantwortlich ist. In Kombination mit physikalischem oder chemischem Peeling hilft sie, das Erscheinungsbild von dunklen Flecken zu reduzieren und den Hautton auszugleichen. Sie ist besonders wirksam bei postinflammatorischen Verfärbungen und Sonnenflecken.

Vitamin C (Ascorbylpalmitat)

Stabiles Vitamin C verstärkt die ausgleichende Wirkung des Peelings: Es hilft, Melanin zu hemmen, die Haut vor oxidativem Stress zu schützen und die Kollagensynthese zu fördern. In einem Peeling hilft es, nach jeder Anwendung einen strahlenderen und gleichmäßigeren Teint zu erzielen.

Sheabutter und Jojobaöl

Diese beiden Weichmacher gleichen die Peelingwirkung aus und halten die Haut während der Massage hydriert und geschmeidig. Sheabutter nährt und beruhigt, während Jojobaöl den oberflächlichen Hydrolipidfilm aufrechterhält. Ihre Anwesenheit in einem Peeling reduziert das Risiko von Trockenheit nach der Behandlung.

Häufige Fehler, die vermieden werden sollten

  • Zu häufiges Peeling: 1-2 Mal pro Woche ist für die meisten Hauttypen ausreichend. Tägliches Peeling schwächt die Hautbarriere und kann chronische Reizungen verursachen.
  • Zu viel Druck anwenden: Das Peeling sollte sanft sein. Leichte kreisende Bewegungen für 1-2 Minuten sind effektiver und weniger schädlich als energisches Reiben.
  • Peeling auf gereizter Haut oder bei aktiver Akne: Peeling kann aktive Entzündungen verschlimmern. Warten Sie, bis die Haut in einem ruhigen Zustand ist, bevor Sie peelen.
  • Nach dem Peeling keinen Sonnenschutz verwenden: Peeling macht die Haut empfindlicher gegenüber UV-Strahlen. Es ist unerlässlich, am Tag nach dem Peeling LSF30+ aufzutragen.

So peelen Sie das Gesicht richtig

  1. Befeuchten Sie das Gesicht mit lauwarmem Wasser.
  2. Tragen Sie eine kleine Menge Peeling auf das Gesicht auf (Augenpartie aussparen).
  3. Mit sanften kreisenden Bewegungen 1-2 Minuten lang massieren.
  4. Gründlich mit lauwarmem Wasser abspülen.
  5. Sofort danach Serum und Feuchtigkeitscreme auftragen, um die erhöhte Durchlässigkeit der frisch gepeelten Haut zu nutzen.
  6. Verwenden Sie am Tag nach dem Peeling immer Sonnenschutz.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie oft pro Woche sollte man das Gesicht peelen?
1-2 Mal pro Woche für die meisten Hauttypen. Empfindliche Haut kann sich auf 1 Mal alle 10 Tage beschränken. Fettige Haut oder Haut mit vergrößerten Poren kann 2-3 Mal pro Woche mit sanften Produkten vertragen.

Ist ein physikalisches oder chemisches Peeling besser?
Das hängt vom Hauttyp ab. Physikalische Peelings mit feinen Körnern (wie Vulkanstaub) sind für alle Hauttypen geeignet. Chemische Peelings (AHA/BHA) sind präziser, erfordern aber mehr Aufmerksamkeit bei der Wahl der Konzentration.

Hilft Peeling gegen Mitesser?
Ja. Regelmäßiges Peeling entfernt abgestorbene Zellen, die die Poren verstopfen, und reduziert die Bildung von Komedonen. Bei bereits gebildeten Mitessern sind Peelings mit BHA (Salicylsäure) wirksamer, da sie in die Pore eindringen.

Kann ich Gesicht und Körper mit dem gleichen Produkt peelen?
Einige Peelings sind für die Anwendung im Gesicht und am Körper formuliert. Überprüfen Sie immer die Produktanweisungen: Körperpeelings haben oft größere Körner, die nicht für die empfindlichere Haut des Gesichts geeignet sind.

Verbessert Peeling die Aufnahme von Produkten?
Ja. Durch die Entfernung der Schicht abgestorbener Zellen verbessert das Peeling die Penetration von Seren und Cremes, die anschließend aufgetragen werden, erheblich. Dies ist der ideale Zeitpunkt, um die konzentriertesten Behandlungen anzuwenden.

Fazit

Peeling ist der Schritt, der die Hautqualität im Laufe der Zeit am meisten verändert – vorausgesetzt, man macht es richtig. Inhaltsstoffe wie isländischer Vulkanstaub, Milchsäure und Vitamin C bieten ein wirksames und schonendes Peeling, das die Leuchtkraft, Textur und Gleichmäßigkeit des Hauttons verbessert, ohne zu reizen. Der Schlüssel ist moderate Regelmäßigkeit: 1-2 Mal pro Woche, immer gefolgt von Feuchtigkeitspflege und Sonnenschutz.


— Divetta Milano

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